PLANK  KATALOGE
PLANK  CATALOGS
     
 

1866 von Ernst Plank gegründete Nürnberger Fabrik für Metallspielwaren. Im Anfang wurden Dampfmaschinen und Laternen produziert.


Etikett des Verpackungskartons einer Spielzeuglaterne, um 1890

 

1882 stellte die Firma die erste elektrische Modellbahn vor und bald waren auch Spirituslokomotiven und Schiffe in dem Lieferprogramm vertreten.

Um 1900 gesellten sich Eisenbahnwagen sowie Zubehör hinzu, das zum Teil von Märklin produziert und im Austausch gegen Dampfmaschinen bezogen wurde. Eine weitere Spezialität waren physikalische Lehrmittel und Experimentierkasten. In den 20er Jahren wurden auch Metall Baukasten angeboten unter den Namen EP-Modello.

In der Wirtschaftskrise der 20er Jahre verlor das Unternehmen seine Marktbedeutung und geriet in 1930 in den ersten finanziellen Schwierigkeiten.

Die Firma Plank wurde schließlich 1934 an die Gebrüder Hans und Friz Schaller verkauft, die die Spielzeugherstellung aufgaben um unter dem Markennamen ''Noris'' Filmprojektoren zu bauen, ein Gebiet, auf dem Plank mit seinem Kinematographen bereits große Erfahrung hatte.
 
 
Die Firma Schaller bot fast 50 Jahren lang Filmprojektoren und andere optische Geräte an, bevor in 1980 die Produktion eingestellt wurde. Den Namen Plank wurde sicher bis in den 50er Jahren noch durch die Gebrüder Schaller etabliert.
 
 
Plank Noris Filmprojektor um 1955
 
 
 
 
Die Kataloge von 1902 und 1925 sind publiziert in DAN Band 3. Plank Kataloge kommen nur selten auf dem Markt.
 
     
   
  1921, 40 Seitenpages
Erster Katalog seit 1914first catalog since 1914
(LHP/€750,-)
(€700,- ohne Aufgeld, Anticomondo 2008)

(€249,- ebay 2009)
(€750,- Privatsammler 2011)
     
1924, Katalog Nachtrag, 13 Seitenpages
(€150,-)
(€100,- ebay 2009)
1925, 70 Seitenpages
(LHP/€750,-)
(€1900,- Anticomondo 2008)
1929, 70 Seitenpages
(LHP/€750,-)
(€1700,- Anticomondo 2008)